Noch 37 Tage: Auf dem Weg in die Tätigkeits- gesellschaft

Grundeinkommen – denn die Würde des Menschen ist unantastbar Die KAB sucht bereits seit den 1980er Jahren nach Alternativen zum Dogma einer alle anderen Lebensbereiche dominierenden Erwerbsarbeitsgesellschaft und hat mit der „Tätigkeitsgesellschaft“ ein Konzept auf den Weg gebracht, das die Dominanz der Erwerbsarbeit bricht und die Gleichwertigkeit aller Formen menschlicher Tätigkeit (Erwerbsarbeit, Privat- und Familienarbeit, gemeinwesenorientierte Arbeit) unterstreicht. Statt Konkurrenz zwischen Leben und Arbeit, individueller Freiheit und sozialem Zusammenhalt sollen diese in einen neuen, den menschlichen Bedürfnissen entsprechenden, Einklang gebracht werden.

Dazu ist es erforderlich, allen Menschen den Zugang zu den unterschiedlichen Formen der Arbeit/Tätigkeit zu öffnen und eine flexible und selbstbestimmte Aufteilung der Arbeits- und Lebenszeit zu ermöglichen. Dies schließt zwingend das Recht auf eine menschenwürdige Existenz(grundlage) ein. Zur Durchsetzung der Tätigkeitsgesellschaft bedarf es deshalb der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Mit dem „Garantierten Grundeinkommen“ hat die KAB 2007 ein eigenes Modell beschlossen und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und in die öffentliche und politische Diskussion getragen. Im aktuellen Flyer der KAB: „Garantiertes Grundeinkommen“ sind die Einzelheiten nachzulesen.

Eine Postkarte für ein „Bedingungsloses Grundeinkommens für alle“ der Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) und des Netzwerk Grundeinkommen aus Anlass des Papstbesuches in Deutschland in der Woche des Grundeinkommens (2011).

weitere Argumente für ein Grundeinkommen

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