Noch 2 Tage: Gemeinschaftsgüter, Infrastrukturen und Grundeinkommen

Grundeinkommen – denn die Würde des Menschen ist unantastbar Im Kapitalismus liegt der gesellschaftliche Reichtum in zweierlei Form vor, als konkretes, nützliches Produkt, das gebraucht werden kann und Bedürfnisse befriedigt, und als rein quantitativer Geldbetrag. Bedürfnisse können zwar wachsen, sind aber grundsätzlich endlich.

Der Umstellung unseres Wirtschaftens auf die konkreten Formen des Reichtums, auf die Bedürfnisse und weg vom rein abstrakten Geldanspruch ist notwendig. Öffentliche Infrastruktur, für die BenutzerInnen kostenlos, eine umfassende Gesundheitsversorgung für alle nach dem Bedarfsdeckungsprinzip, perspektivisch auch kostenloses Wohnen oder Mobilität wären Schritte in eine solche Richtung. Sie würden wirken wie ein nichtmonetäres Grundeinkommen. Im Workshop wollen wir weniger die theoretischen als die praktischen Schritte für eine solche Strategie diskutieren.

Video-Dokumentation des BIEN-2012-Workshops 48 zum Thema “Gemeinschaftsgüter, Infrastrukturen und Grundeinkommen” mit Werner Rätz (Attac Deutschland>, Louise Haagh (University of York, York) und Hiroya Hirano, Dr., Mejiro (University, Tokyo).



Quelle: Dokumentation des BIEN-Kongresses 2012. Der 14. Kongress des Basic Income Earth Network (BIEN) fand vom 14. bis zum 16. September 2012 im Wolf-Ferrari-Haus in Ottobrunn bei München statt. Alle zwei Jahre kommen Forschende, WissenschaftlerInnen, politische EntscheidungsträgerInnen und PolitikerInnen aus verschiedenen Teilen der Welt zusammen, um Möglichkeiten für die Förderung und Umsetzung eines elementaren Prinzip der sozialen Gerechtigkeit zu diskutieren: das bedingungslosen Grundeinkommen.

weitere Argumente für ein Grundeinkommen

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