Noch 7 Tage: Ökologie, Ernährungssicherheit und Grundeinkommen

Grundeinkommen – denn die Würde des Menschen ist unantastbar „Derzeit werden auf der Erde jährlich Nahrungsmittel zur Ernährung von zwölf Milliarden Menschen geerntet, während gleichzeitig eine Milliarde von fast sieben Milliarden Menschen hungern. Der Welthunger ist nicht gott- oder naturgegeben und nicht durch die Knappheit an Nahrungsmitteln verursacht, wie häufig angenommen wird. Er ist menschengemacht!“

„Wie kommen wir im Rahmen einer weltweiten Klimapolitik dazu, dass jedem Menschen der ihm als Miteigentümer am Weltgemeinschaftsgut Atmosphäre (MERKEL 2007) zustehende Anteil daran beziehungsweise an dessen ökonomischen Wert zukommt?“

„Alle Kosten der Wertschöpfung, und damit auch die des Klimaschutzes, werden von den Verbrauchern getragen („bezahlt“). Ihnen steht damit – aus den Einnahmen aus dem „Verkauf“ der Rechte zur Nutzung der Atmosphäre – eine Entschädigung für ihre Mehrkosten zu.“ (aus Klimaschutz und Ernährungssicherheit Ein globaler ordnungspolitischer Ansatz zur Nutzung der Atmosphäre als Weltgemeinschaftsgut, PDF)

Video-Dokumentation des BIEN-2012-Workshops 39 zum Thema “Ökologie, Ernährungssicherheit und Grundeinkommen” mit Harald Orthaber (Initiative Zivilgesellschaft, Wien, PDF) und Ludwig Micheler (Fronhausen, PDF).



Quelle: Dokumentation des BIEN-Kongresses 2012. Der 14. Kongress des Basic Income Earth Network (BIEN) fand vom 14. bis zum 16. September 2012 im Wolf-Ferrari-Haus in Ottobrunn bei München statt. Alle zwei Jahre kommen Forschende, WissenschaftlerInnen, politische EntscheidungsträgerInnen und PolitikerInnen aus verschiedenen Teilen der Welt zusammen, um Möglichkeiten für die Förderung und Umsetzung eines elementaren Prinzip der sozialen Gerechtigkeit zu diskutieren: das bedingungslosen Grundeinkommen.

weitere Argumente für ein Grundeinkommen

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